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Karakul ist ein Ort der autonomen Provinz Gorno-Badahkshan in Tadschikistan. Eine karge wüstenähnliche Landschaft mit angrenzenden 7000m hohen Bergen, umgibt die Menschen, die dort ihr Leben meistern. Fernab der digitalen Welt ist Karakul von Armut geprägt.

Wenige Fahrzeuge kommen hier vorbei. Noch weniger halten an.

Es gibt hier oben auf ca 4000m nicht viel. Wir sind erstaunt, als wir mit unseren Fahrrädern hier ankamen, wie die Menschen hier überhaupt überleben können. Wir kamen ins Gespräch mit den Einheimischen und blieben für ein paar Tage.

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In dieser Region wächst kaum eine Pflanze und dennoch betreiben die Menschen Viehzucht. Als dann unsere “Gastmutter” fragte, ob wir ihr Englisch beibringen könnten, wurde uns klar, dass die nachfolgende Generation nur eine Chance für ihre Zukunft hat, wenn diese die Möglichkeit auf Bildung bekommt. Beispielsweise um eine Sprache zu erlernen, die vorbei kommende Touristen sprechen oder um die Möglichkeit zu bekommen das Hochland zu verlassen, um die Basis der eigenen Bildung in einer Stadt zu erweitern. Zum Glück, gibt es bereits eine kleine Schule in diesem Ort. Doch leider ist diese fernab jeglicher Zivilisation und es fehlt an grundlegenden Dingen.

 

Wir haben uns daher nach unserer Rückkehr von der Reise auf den Weg gemacht bei den Menschen vor Ort nach zu fragen, was ihnen helfen könnte. Das war garnicht so einfach, wenn es kein Telefon oder sonstige Verbindung zu diesem Ort gibt. Also haben wir andere Reisende angeschrieben, ob sie nicht einen Brief für uns mit nehmen könnten, indem unsere Fragen geschrieben sind. Über Instagram und Co konnten wir schnell Unterstützer ausfindig machen und der Brief ging auf die Reise.
Einen Monat später bekamen wir Post aus China von einen anderen Reisenden. Es hat tatsächlich geklappt. In diesem Brief waren alle Antworten auf unsere Fragen. Neben Geld und Heizmittel wünschen sie sich Musikinstrumente. Diese Idee fanden wir gut.

Musikinstrumente als Grundlage für Bildung, Gemeinschaft sowie kulturellem Austausch mit Reisenden. Getreu dem
Motto: „Musik kennt keine Grenzen“

Und genau da setzen wir an. Mit Vorträgen und dem Verkauf von Bildern unterstützen wir den Einheimischen von jung bis alt mit traditionellen sowie lokal gefertigte Musikinstrumenten. Gemeinsam mit Freunden vor Ort und Reisenden werden die Instrumente über unwegsamen Gelände nach Karakul gebracht.
Somit konnten wir bereits im August 2019 einen kompletten Musikladen in Osh (Kirgistan) leer kaufen und die Instrumente über unseren Freund Ismanali aus Kirgistan in das abgelegene Dorf in der Hochgebirgsregion des Pamirs bringen.

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Bisher konnten wir durch Spenden lokal gefertigte Musikinstrumente im Wert von 2000 € nach Karakul bringen. Sei dabei und unterstütze uns, um die Hochgebirgsregion des Pamirs musikalisch zu beleben.

Bereits ein paar Euro helfen, um weitere Musikinstrumente lokal zu erwerben und diese in abgelegene Regionen des Pamirs zu bringen.

Du möchtest mehr über diesen Ort erfahren, dann schau dir unseren Blogeintrag “Kids of Karakul” an.

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